Der 90. Todestag von Conrad Wilhelm Röntgen am 10.02.2013

Entdeckung der Röntgenstrahlen


Der Entdecker der X-Strahlen, die im deutschsprachigen Raum schnell den Namen des Entdeckers annahmen und bald Röntgenstrahlen hießen, hatte beabsichtigt, die Kathodenstrahlen (also die Ausbreitung von Elektronen) zu untersuchen. Die Versuchsanordnung, die Wilhelm Conrad Röntgen allerdings in seinem Würzburger Labor aufgebaut hatte, bescherte ihm 1895 die Erkenntnis, dass die Strahlen festes Material durchdringen und Fotoplättchen färben konnten. So war es ihm möglich, das Röntgenbild einer Hand anzufertigen, auf dem die Knochenstruktur klar zu erkennen war.

Dieses erste Röntgenbild zeichnete bereits den Weg vor, den diese Entdeckung in der modernen Medizingeschichte nehmen würde. Aber auch in der Archäologie und der Kriminaltechnik leisteten und leisten immer noch die x-rays, wie sie heute noch im englischsprachigen Raum heißen, wertvolle Dienste.


Der Nobelpreis

Röntgen konnte den Erfolg seiner wissenschaftlichen Arbeit noch zu Lebzeiten genießen und er wurde Ehrenmitglied der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und im Jahre 1901 der erste Preisträger des Nobelpreises für Physik.

Mit 77 Jahren starb Wilhelm Conrad Röntgen am 10. Februar 1923 München. Da er in seinem letzten Willen verfügte, dass seine wissenschaftlichen Arbeiten vernichtet werden, sind heute leider nur noch wenige seiner Aufzeichnungen überliefert.
Dieses erste Röntgenbild zeichnete bereits den Weg vor, den diese Entdeckung in der modernen Medizingeschichte nehmen würde. Aber auch in der Archäologie und der Kriminaltechnik leisteten und leisten immer noch die x-rays, wie sie heute noch im englischsprachigen Raum heißen, wertvolle Dienste.


 

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