Der 500. Todestag von Papst Julius II. am 21.02.2013



Papst Julius II
portrait by Raffaello Sanzio (public Domain)
Bürgerlich unter dem Namen Giuliano della Rovere im Jahre 1443 in Ligurien geboren, wurde Julius II. am 01. November 1503 von dem Konklave zum Papst gewählt. Seine Amtszeit ist vornehmlich durch drei Begebenheiten bestimmt und geprägt:
  • Gründung der Schweizergarde
  • Fünftes Laterankonzil
  • Grundsteinlegung Petersdom

Der 115. Geburtstag von Bertolt Brecht am 10.02.2013

Augsburg – Fugger, Puppenkiste, FCA und Brecht


Eugen Berthold Friedrich Brecht wurde am 10. Februar 1898 in Augsburg geboren, als Bert Brecht wurde er berühmt. Seine Dramen- und Theatertheorie kennt heute jeder Gymnasiast, wenn auch Brechts Werke über den Schulhof hinaus einen nicht mehr gar so großen Bekanntheitsgrad erlangen.

Brecht (detail) by Fritz Cremer in Berlin-Mitte/Germany
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Der 90. Todestag von Conrad Wilhelm Röntgen am 10.02.2013

Entdeckung der Röntgenstrahlen


Der Entdecker der X-Strahlen, die im deutschsprachigen Raum schnell den Namen des Entdeckers annahmen und bald Röntgenstrahlen hießen, hatte beabsichtigt, die Kathodenstrahlen (also die Ausbreitung von Elektronen) zu untersuchen. Die Versuchsanordnung, die Wilhelm Conrad Röntgen allerdings in seinem Würzburger Labor aufgebaut hatte, bescherte ihm 1895 die Erkenntnis, dass die Strahlen festes Material durchdringen und Fotoplättchen färben konnten. So war es ihm möglich, das Röntgenbild einer Hand anzufertigen, auf dem die Knochenstruktur klar zu erkennen war.

Der 185. Geburtstag von Jules Verne


Einer der ersten Science-Fiction-Autoren

Reiselust und Reiseabenteuer sind in der Literatur eng mit dem Namen Jules Verne verbunden. Bereits in jungen Jahren verfasste er Geschichten über Ballon- und Seefahrten und als im Jahr 1863 sein Roman „Fünf Wochen im Ballon“ verlegt wurde, waren die Weichen endgültig auf das Genre Science-Fiction gestellt.

Der zehnte Todestag von Hildegard Knef

Sie war Sängerin, Film- und Theaterschauspielerin und Schriftstellerin, sie war in Deutschland und dem übrigen Europa erfolgreich, sie setzte sich in den USA durch, bis sie den Vertrag mit 20th Century Fox vorzeitig und einseitig beendete. Allein diese Tatsache zeigt, dass die geborene Ulmerin, die früh nach Berlin zog und später nur noch als Berlinerin galt, ihren eigenen Kopf hatte.

Hildegard Knef durchlebte Höhen und Tiefen, sie hatte große Erfolge und Misserfolge. Aber entmutigen ließ sie sich nie. Davon zeugen auch die vielen Ehrungen, die sie später für ihr Lebenswerk erhielten. Von ihrer Kunst ist einiges unvergänglich und hat sie überlebt. Der Film „Die Sünderin“, das Lied „Für mich soll’s rote Rosen regnen“, die Rolle der Ninotschka im Musical „Silk Stockings“ und ihre Autobiografie „Der geschenkte Gaul“ beweisen, dass sie in allen Genres zu Hause war.

Am 01. Februar 2013 jährte sich der Todestag von Hildegard Knef zum zehnten Mal.